Aktuelles an der Aerpah-Klinik

22. April 2013
Ehrenamtliches Netzwerk der Aerpah-Klinik Esslingen-Kennenburg ausgezeichnet

Der bundesweite Wettbewerb "Das hilfreiche Alter in der Geriatrie" der Stiftung ProAlter zeichnete in Hamburg ein Esslinger Projekt mit dem zweiten Preis aus.

Die Freude war groß, als acht ehrenamtliche Dienste Preisgelder von insgesamt 25.000 Euro entgegennahmen: Die prämierten Dienste sind herausragende Beispiele für das freiwillige Engagement älterer Menschen in geriatrischen Krankenhäusern. "Das hilfreiche Alter in der Geriatrie" nennt die Stiftung ProAlter dieses Engagement.

Das "Ehrenamtliche Netzwerk in der Aerpah-Klinik Esslingen-Kennenburg" wurde mit einem zweiten Preis und 5.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Das Preisgericht würdigte das umfangreiche Profil des ehrenamtlichen Dienstes, die Vielfalt der Angebote sowie die gute Einbindung in die Infrastruktur des Krankenhauses. Außerdem zeichne sich das ehrenamtliche Engagement in der geriatrischen Rehabilitationsklinik durch eine gute Vernetzung mit der Seelsorge innerhalb der Einrichtung, den Kirchengemeinden und der Stadt Esslingen sowie dem Landkreis Esslingen aus. Dies entsprach in besonderer Weise den Zielen des Wettbewerbs und lasse sich gut in geriatrische Einrichtungen im gesamten Bundesgebiet übertragen.

Obwohl in den rund 400 geriatrischen Kliniken in Deutschland bereits vielfältige ehrenamtliche Hilfen erbracht werden, ist über ihre Rolle und Bedeutung wenig bekannt. "Die Stiftung ProAlter will durch Erfahrungen aus dem Wettbewerb nicht nur helfen, diese Lücken zu schließen", betonte der Vorsitzende der Stiftung, Prälat i.R. Rudolf Schmidt. "Vor allem wollen wir den Diskussionsprozess aufgrund der Erfahrungen aus dem Wettbewerb fortführen, was die ehrenamtlichen Dienste in geriatrischen Einrichtungen inhaltlich und organisatorisch auszeichnen sollte. Aus diesem Wissen sollen praxisnahe Materialien zur Gründung und Verbesserung solcher Dienste erarbeitet werden."

Den ersten Preis erhielten die Grünen Damen und Herren im Johanniter-Krankenhaus der Evangelischen Kliniken Bonn gGmbH. Der Wettbewerb wurde organisiert von der Stiftung ProAlter unter Mitwirkung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) und in Kooperation mit dem Bundesverband Geriatrie. Das hilfreiche Alter in der Geriatrie
Kontakt: SKoehler@udfm.de

21. Februar 2013
Sarkopenie + Frailty - Älterwerden verstehen mit Maß & Zahl
Fortbildung für Mediziner

Sarkopenie und Frailty sind zwei Schlüsselbegriffe in geriatrischer Forschung und Praxis. Ihre Quantifizierung durch Funktionsmessungen ist eine sinnvolle und praktikable Aufgabe in vielen ärztlichen Situationen, in der Primärversorgung, der Beurteilung von Rehabilitationen und bei allen Erkrankungen mit Auswirkung auf den Bewegungsapparat. Die Fortbildung bietet den theoretischen Hintergrund und Gelegenheit zur praktischen Übung der Messverfahren. Wir stellen den Teilnehmern gerne wissenschaftliche Literatur zum Thema zur Verfügung.

Die Fortbildung wird von der Aerpah-Klinik Esslingen ohne Unterstützung von Dritten durchgeführt und ist von der Landesärztekammer mit drei Punkten zertifiziert.

Termin: 21. Februar 2013 von 19.30 - 21.30 Uhr
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 18.2.2013

30. November 2012
Fast ein Jahr Forschungsprojekt GeniAAL
Wie können Pfleger und Gepflegte mittels Gesten-steuerung im Alltag unterstützt werden? Diese Frage zu beantworten ist Gegenstand des Bundesforschungs-projekts "GeniAAL".
Dienste für Menschen ist mit der Aerpah-Klinik in diesem Verbundvorhaben dafür zuständig, Anwendungsgebiete für Gesten zu prüfen und Gesten zu beschreiben, die Pflegekräften und zu Pflegenden den Alltag erleichtern. 
Jetzt haben die sogenannten "Entwicklungspartner" im Projekt die technischen Voraussetzungen für die Evaluation in der Praxis bereit gestellt. Es stehen erste Prototypen zur Verfügung und DfM-Pflegekräfte können in nächster Zeit ihre Gesten für "Start" und "Stop" praktisch einbringen.
Informationen zum Projekt: www.geni-aal.de

 

31. August 2012
S wie Schwingung-Stein-Schönheit-
Sensomotorik-Sinne
Von A bis Z suchten und fanden sie zahlreiche Assoziationen zur KlangSteinTherapie - die 13 Teilnehmer des aktuellen Ausbildungsseminars.  Fünf Tage lang beschäftigten sich die angehenden Therapeuten, die aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern kommen, mit dem Spiel des Klangsteins und der Wirkung auf Mensch und Patient. Und jetzt können sie sowohl das eine wie das andere: Klangsteine in Schwingung versetzen und Menschen therapeutisch damit begleiten.
In der KlangSteinTherapie nach Prof. Fessmann und Dr. Runge verbinden sich Musik und Medizin. Das Hören, Fühlen und Spielen der Klangsteine hat positive Wirkung auf den Körper, seine Bewegungen und die seelische Verfassung. An der Aerpah-Klinik ist ein Klangstein Centrum für Ausbildung und Therapie angesiedelt.

6. Juli 2012
Qualität der Rehabilitation überzeugt
Es war das erste Überwachungsaudit zum "Qualitätssiegel Geriatrie für Reha-Einrichtungen", das die Führungkräfte der Aerpah-Klinik und die QM-Verantwortlichen der Zentralen Dienste mindestens einen Tag lang intensiv beschäftigte. Das Ergebnis: Bestanden!
"Nachweisbar und überzeugend" hat das Führungsteam der EQ-Zert Auditorin dargelegt, wie die Prozesse in der Aerpah-Klinik ablaufen. Der Dank gilt allen Mitarbeitenden, die auf die gute Bewertung der Auditschwerpunkte "Beschwerde- und Fehlerkultur" und "Rehabilitationsprozesse" stolz sein dürfen! Mehr zum Qualitätssiegel Geriatrie

Die neue Fünf Esslinger Station in Affalterbach, Kreis Ludwigsburg

4. Juli 2012
Gemeinde Affalterbach hält Bürger mit den Fünf Esslingern fit
Die "Alterung unserer Gesellschaft" ist für Kommunen in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Thema. Steffen Döttinger, Bürgermeister der Gemeinde Affalterbach, und engagierte Bürger der Gemeinde haben sich dem Thema "lebenslange Fitness" besonders engagiert zugewendet: Zunächst wurde das Angebot Fünf Esslinger praktisch geprüft, dann wurde ein Beschluß und eine Ausstattung mit Stiftungsmitteln herbeigeführt. Damit organisierte der Gemeindevertreter eine Übungsleiterausbildung mit der Aerpah-Klinik, um die jetzt fertig gestellte "Fünf Esslinger Station" in Ortslage zu beleben. Bei der Einweihung ziehen die Unterstützer denn auch gut gelaunt an einem Band: Roger Mauser, Firma Mauser, Thomas Nytz, Regionalleitung Kreissparkasse Ludwigsburg, Steffen Döttinger, BM Affalterbach und Dr. Martin Runge, Aerpah-Klinik (v.l.).

Ingrid Hastedt (Wohlfahrtswerk), Ministerin Altpeter, Dr. Martin Runge (DfM) und Übermorgenmacher Oliver Fischer (Tellur)

22. Mai 2012
Projekt Gestensteuerung in der Pflege von Ministerin Altpeter ausgezeichnet
Was zeichnet "Übermorgenmacher" aus? Sie tragen mit "innovativen Projekten und fortschrittlichen Ideen dazu bei, das Baden-Württemberg von morgen zukunftsfähig zu machen“, erklärte Sozialministerin Katrin Altpeter bei der Ehrung von Übermorgenmacher Oliver Fischer. Fischer ist Projektleiter bei "GeniAAL", einem Forschungsauftrag, der die Anwendung von Gestensteuerung in der Pflege prüft.
Dienste für Menschen ist mit der Aerpah-Klinik in diesem Verbundprojekt dafür zuständig, Gesten zu prüfen und zu beschreiben, die Pflegekräftten oder zu Pflegenden den Alltag erleichtern können. Baden-Württemberg feiert in 2012 seinen 60.ten Geburtstag - und hat dafür insgesamt 60 Übermorgenmacher ausgwählt und ausgezeichnet.

Die tiefe Hocke - ein Esslinger zum Krafttraining der hüftumgebenden Muskulatur

19. Mai 2012
Erfolgsmodell Fünf Esslinger und Schwäbischer Turnerbund
Eine Begegnung der besonderen Art - nämlich mit einem lebendigen Fünf Esslinger - beschreibt der Turnfest Splitter zum diesjährigen Landesturnfest in Heilbronn. Fünf schwarz gekleidete Esslinger waren ständig in der Heilbronner Innenstadt unterwegs und bekamen viel Aufmerksamkeit und Anerkennung für das gut funktionierende Bewegungsprogramm.
Der Schwäbische Turnerbund machte nicht nur mit den an der Aerpah-Klinik vorbereiteten Sportstudenten auf die Fünf Esslinger aufmerksam: Urheber Dr. Martin Runge und Übungsleiterin Renate Weber vom TSV Berkheim waren auf dem Kiliansplatz im Einsatz.
In einer Kooperation mit dem VDK hat der Turnerbund mittlerweile zahlreiche Kursangebote zu den Fünf Esslingern aufgestellt. Die Übungsleiter des Turnerbundes werden an der Aerpah-Klinik ausgebildet.

2. März 2012
"20 Wochen"
Aktivierender Hausbesuch geht in die nächste Runde
Beweglichkeit ist Lebensuqualität - mit diesen Worten wirbt das Landratamt Ludwigburg für das Projekt "20 Wochen".  So lang ist nämlich ein Zyklus mit Hausbesuchen, den Ehrenamtliche bei älteren Menschen machen um dabei Bewegungsangebote zu unterbreiten.
Für die Ausbildung der Anleiter und die wissenschaftliche Begleitung des Projektes ist Dr. Marin Runge von der Aerpah-Klinik verantwortlich. Über die Ergebnisse berichten wir gerne nach Abschluß des ersten "20 Wochen". Kontakt: MRunge@udfm.de, praevention@landkreis-ludwigsburg.de Zeitungsbericht Vaihinger Kreiszeitung: Kraft für Senioren