
Pflegeheime, die das Qualitätssiegel erwerben möchten, erhalten vom Institut für Qualitätskennzeichnung sozialer Dienstleistungen (IQD) zunächst ein Handbuch mit einem Prüfkatalog, der rund 290 Prüfpunkte enthält. In der ersten Stufe des Prüfverfahrens werden die umfangreichen Fragebögen und Checklisten von der Einrichtung bearbeitet. Außerdem wird eine schriftliche und anonyme Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden durchgeführt, um deren Zufriedenheit mit dem Haus und den angebotenen Dienstleistungen zu ermitteln.
Den Qualitätsanforderungen liegen Leitgedanken wie Privatsphäre, Individualität und Selbstbestimmung der Heimbewohner ebenso zugrunde wie Mitarbeiterkompetenz, Hygiene und Sicherheit. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner.
Nach Auswertung aller Unterlagen durch das IQD erfolgt eine Begehung der Einrichtung durch entsprechend qualifizierte Gutachter des Instituts. Wenn das Pflegeheim nach den Überprüfungen alle geforderten Kriterien erfüllt, wird das Qualitätssiegel verliehen.
Wie wichtig Dienste für Menschen die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner sind wird auch in ihrem Leitbild deutlich: „Wir haben den ganzen Menschen im Blick. Deshalb versuchen wir ihm seinen Bedürfnissen entsprechend Geborgenheit zu bieten. Wir achten seine Würde und seine Rechte auf Selbstbestimmung, Entscheidungsfreiheit und Lebenszufriedenheit.“
Seit 2006 sind alle Pflegestifte und Pflegedienste der Dienste für Menschen gGmbH mit dem „Qualitätssiegel für Pflegeheime“ bzw. dem "Qualitätssiegel für ambulante Dienste" ausgezeichnet. Das Qualitätssiegel hat jeweils eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren. Danach wird erneut geprüft.
Institut für Qualitätskennzeichnung sozialer Dienstleistungen (IQD)